Gemeindevereinigung: Isch guet für alli
Gommiswald, 24. März 2009
Medienmitteilung
Gemeindevereinigung Gommiswald - Ernetschwil - Rieden
Die Gemeindevereinigung gemeinsam mit den Mitarbeitern planen
"Wir wollen den Weg gemeinsam mit Euch gehen": Diese Botschaft stand im Zentrum eines Informationsanlasses, der am 23. März 2009 im Gemeindesaal von Gommiswald durchgeführt wurde. An diesem Abend orientierten die Gemeinde- und Schulpräsidenten ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die geplante Vereinigung der drei Gemeinden Gommiswald, Ernetschwil und Rieden.
Die drei Gemeinden Gommiswald, Ernetschwil und Rieden wie auch deren vier Schulgemeinden (je eine Primarschulgemeinde und die gemeinsame Oberstufenschulgemeinde) planen den Zusammenschluss zu einer Einheitsgemeinde. Unmittelbar davon betroffen wären vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der politischen Gemeinden und der Schulen. Den Gemeindepräsidenten, Schulpräsidenten und der einen Schulpräsidentin war es deshalb wichtig, als erstes ihre Mitarbeitenden umfassend über das Vorhaben zu orientieren. So luden sie für den Montag, 23. März 2009, zu zwei zeitlich gestaffelten Informationsveranstaltungen ein, die rege besucht wurden.
Gemeinsam zum Erfolg
Die Botschaft, die alle Präsidenten ins Zentrum stellten, war klar: Der Vereinigungsprozess kann nur dann zum Erfolg führen, wenn alle Gemeindeangestellten mit im Boot sitzen und kräftig mitrudern. Ein solcher Prozess ist, wenn er vollzogen wird, immer mit Veränderungen verbunden. Deshalb dürfte das Fusionsprojekt bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch Unsicherheit auslösen. Um Gefühlen der Unsicherheit vorzubeugen, und sie möglichst gar nicht aufkommen zu lassen, haben sich die Präsidenten bereits jetzt, zu einem sehr frühen Zeitpunkt, auf neun soziale Grundsätze geeinigt. Diese halten fest, dass die Verantwortlichen während des ganzen Vereinigungsprozesses mit den Anliegen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr sorgfältig umgehen wollen. Wenn immer möglich, sollen beispielsweise keine Kündigungen ausgesprochen und faire Lösungen für die künftigen Arbeitsplätze erarbeitet werden.
Ein Vorhaben mit vielen Chancen
Sowohl die Gemeindepräsidenten als auch die Schulpräsidenten skizzierten an der Informationsveranstaltung, weshalb sie die Vereinigung der drei Gemeinden anstreben. Die Gründe sind vielfältig und unterscheiden sich - je nach individueller Ausgangslage - teilweise von Gemeinde zu Gemeinde. Einige Stichworte zu den Vorteilen, die man sich verspricht: Effizienzgewinne in der täglichen Verwaltungsarbeit, professionellere Strukturen, bessere und flexiblere Planungsmöglichkeiten, höhere Steuerkraft und tiefere Steuern. Die grosse Informationsfülle machte deutlich: Sowohl die politischen Behörden als auch die Schulbehörden stehen einhellig und mit voller Überzeugung hinter dem Projekt. Sie sehen für jede ihrer Gemeinden deutlich mehr Chancen als Risiken in einem Zusammenschluss ihrer Gemeinden.
