Die gesundheitsfördernde Schule

Sie nutzt gezielt gesundheitswissenschaftlich fundierte Interventionen oder eigene entwickelte Programme zur Verbesserung ihrer Schul- und Bildungsqualität und zur Entfaltung und Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens aller an der Schule Beteiligten.

Sie orientiert sich dabei an einem ganzheitlichen Gesundheitsbegriff und richtet ihre Arbeit nach den Prinzipien der Gesundheitsförderung gemäss Ottawa Charta aus: Partizipation, Befähigung zum selbstbestimmten Handeln, Chancengleichheit, Ressourcenorientiertheit und Langfristigkeit.

 

Gesundheitsfördernde Lern- und Arbeitsorte

Gesundheitsfördernde Schulen sind nicht a priori "gesunde Schulen". Es sind Schulen, die von ihren konkreten Gegebenheiten und ihren spezifischen Problemen und Anliegen ausgehen und, die bereit sind, sich auf einen Entwicklungs-Prozess einzulassen. Unter Mitwirkung aller Beteiligten gestalten sie ihre "Lebenswelt" so, dass die Schule ein Ort ist

 

  • wo Gesundheit gefördert wird.
  • wo persönliche Gesundheitspotenziale aller Beteiligten entwickelt werden.
  • wo gemeinschaftliche Problemlösungskapazitäten gefördert werden.
  • wo Gesundheitsrisiken thematisiert und eliminiert werden.
  • wo sich alle Beteiligten wohl fühlen und gute Leistungen erbringen können.