Ponte Cremenaga
"Bosco della bella - Tagebuch
Montag:
Wir besammelten uns um 10.15 Uhr in Uznach. Endlich im Zug, begannen sich alle zu freuen. Der ersten Umsteigeort war in Arth-Goldau. Dann ging's weiter Richtung Sonne, also ins Tessin. Als wir in Lugano ankamen, wechselten wir den Bahnhof und fuhren mit einem kleinen "Bänli" weiter. Danach fuhr unser Postauto einfach ohne uns ab und schon kam der Mahrbus das erste Mal zum Einsatz. Aber wären wir mit dem Postauto gefahren, hätten wir ein steiles Stück mit dem Gepäck zu unseren Häusern laufen müssen, daher waren wir doch sehr froh, kam Herr Heger mit dem Mahrbüssli. Als wir endlich vor unseren Häusern standen, wollten alle unbedingt rein gehen. Doch zuerst musste noch das Inventar geprüft werden. Jeder bezog anschliessend sofort sein Zimmer und begann sich etwas "einzupuffen". Alle waren begeistert von den Häusern. Später wurde noch gekocht und fein gegessen.
Dienstag:
Mit dem Mahrbus fuhren wir zur Talstation des Monte Lema. Dort stiegen wir in das Gondelbähnchen, welches uns zur Bergstation brachte. Oben angekommen liefen wir der Kuppe nach in Richtung Tal. Nach ca. 2.5 Stunden kamen wir ins Dörfchen Sessa, wo auch schon unser Buschauffeur auf uns wartete. Nach einem erfrischenden Eis gings Richtung Lagerhaus, wo wir das erste Mal unser Schwimmbad ausprobieren durften. Am Abend gabs noch ein Spiel und wir assen Kuchen.
Mittwoch:
Am Mittwoch gingen wir nach Luino an dem Markt. Wir fuhren mit unserem Bus. Am Anfang stellten wir uns einen Kleidermarkt vor, doch als wir da waren, sahen wir einen riesigen Markt mit allen möglichen und unmöglichen Dingen. Wir durften in Kleingruppen frei laufen und trafen uns nach ca. 3 Stunden wieder. Es hatte dort eigentlich alles was man kaufen wollte, es gab auch Imbissbuden. Dort gingen wir essen. Es war wirklich schön. Auch das Wetter war einwandfrei. Sonnenschein pur! Als wir wieder nach Hause kamen, gingen wir ins Schwimmbad. Am Abend mussten wir kochen. Es war sehr lustig und spannend zu sehen, wer was erledigen musste und wer einfach nichts gemacht hat.
Donnerstag:
Heute durften wir ausnahmsweise bis um 9.00 Uhr ausschlafen. Die ganze Klasse hatte nachher miteinander gefrühstückt. Dafür musste jedes Haus etwas organisieren. Unser Job war es, die "Gipfeli" aufzubacken und ein Birchermüesli vorzubereiten. Dann mussten wir alles wieder abwaschen und verräumen. Stafanie und Liridona haben für den Nachmittag eine Frühlingsolympiade vorbereitet, mit Volleyball, Fussball und Indiaca. Diese dauerte bis etwa um 15.00 Uhr. Danach gab es noch eine kurze Zeit um zu baden, bevor wir uns nach Lugano aufmachten. Dort angekommen, haben wir ein Spiel gemacht. Wir bekamen verschiedene Fotos von verschiedenen Plätzen und mussten diese dann auf einer Karte aufzeichnen. Danach hatten wir noch ein bisschen Freizeit in Lugano.
Freitag:
Am Morgen besuchten wir die Schokoladenfabrik "Alprose" in Caslano. Als wir dort ankamen, erhielt jede Person ein Bisquit mit Schokolade überzogen, welche frisch vom Schoggi-Brunnen kam. Nach einem kurzen Vortrag durften wir über einen Balkon durch die Produktion laufen und uns diese von oben ansehen. Anschliessend gab es noch einen kurzen Film zur Fabrik, bevor wir uns in den kleinen Laden stürzten. Dort konnte man die verschiedenen Schokoladen probieren und natürlich auch kaufen. Anschliessend fuhren wir direkt nach Lugano zur Talstation des San Salvatore. Auf dem Berg angekommen genossen alle erst einmal die gute Aussicht. Danach spazierten wir hinunter nach Morcote. Dies dauerte etwa 3 Stunden. Als "Zückerli" des Tages gab es eine Schifffahrt nach Caslano. Diese war sehr erholsam und schön. Zurück im Lagerhaus konnten wir nochmals kurz baden gehen, bevor wir kochen mussten. Später nach dem Essen trafen wir uns im Zelt und machten ein "Geschenkli" Spiel.
Samstag:
Heute waren Workshops angesagt, welche von den Schülern angeboten wurden. Es gab ganz verschiedene Posten, welche sehr lustig und spannend waren. Am Abend gingen wir an die "Brätli-Stelle" und konnten dort grillen. Wir mussten lange warten, bis wir endlich essen konnten, doch war es mit all den Salaten sehr gut. Später sangen wir noch ein "Happy Birthday" für Jasmin. Sie bekam einen Schwarzwäldertorte, welche wir natürlich gleich als Dessert auftischten.
Sonntag:
Frühes Aufstehen, putzen und das Haus abgeben, so lautete der Plan für den Sonntag. Zum Glück funktionierte alles reibungslos und wir konnten uns um 9.00 Uhr auf die Heimreise machen und kamen pünktlich um 14.14 Uhr in Uznach an. Müde und erschöpft gingen alle nach Hause.







































